Häufig gestellte Fragen

Ich habe hier die Fragen beantwortet, die mir oft gestellt werden. Mir ist es wichtig, dass du eine gute Orientierung hast. Wenn deine Frage nicht dabei ist, dann frag mich!


Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

Ich kann grundsätzlich nicht mit den gesetzlichen Krankenkassen abrechnen. Falls du eine Zusatzversicherung für Heilpraktikerleistungen hast, kann das eine Möglichkeit für dich sein, Kosten erstattet zu bekommen. Bitte erkundige dich bei deiner Versicherung, ob sie auch Kosten für Psychotherapie (nach dem Heilpraktikergesetz) übernimmt. 

 

In Ausnahmefällen übernehmen einige private Kassen Kosten für kreativtherapeutische Angebote im Sinne einer Stressprophylaxe. Das kannst du bei deinem Anbieter erfragen.

Welches Angebot ist das richtige für mich? Wo soll ich anfangen?

Wenn du in einer akuten Krise bist, Gruppen dich unter Stress setzen oder du ein "sehr dickes Paket" bearbeiten willst, kann es Sinn machen, mit Einzelstunden zu beginnen oder begleitend zur Gruppe welche in Anspruch zu nehmen.

Zu Einzelstunden siehe auch hier

 

Wenn du dich auf einen kontinuierlichen Prozess einlassen willst, die Unterstützung einer Gruppe für dich nutzen möchtest und neben der "Arbeit an dir" auch Freude und Leichtigkeit suchst, dann könnte die Abendgruppe oder die Halbjahresgruppe für dich in Frage kommen.

 

Die themenzentrierten Workshops sind neben dem Thema, das dich interessiert eine gute Gelegenheit, meine Arbeit, den Raum oder mich kennen zu lernen. Was sinnvoll sein kann, wenn du erstmal mit etwas Distanz gucken möchtest, wie du das alles findest.

 

Die offenen Tanzabende sind auch eine Möglichkeit zum Reinschnuppern. Sie sind ein unverbindliches Angebot, weil du kommen kannst, wann du willst ohne dich an -oder abmelden zu müssen. Du bezahlst nur die Abende, die du da bist. Trotz dieser Offenheit ist auch hier eine deutliche Verbindung unter den Tanzenden zu spüren. Es gibt einen Kern, der ziemlich regelmäßig kommt und es kommen immer wieder neue Neugierige dazu, die wirklich willkommen sind!

 

Grundsätzlich kannst du überall beginnen. Viele nutzen auch 2 unterschiedliche Angebote ( z.B. Einzelstunden und Abendgruppe oder Halbjahresgruppe und Tanzabende). Wenn du dir unsicher bist, wie du anfangen sollst, können wir das gern zusammen überlegen. Hier kannst du mich fragen

 

Was bedeutet "Freies Tanzen"?

Beim freien Tanzen gibt es keine Choreographie, keine Schritte, nichts zu lernen! Du kannst nichts falsch machen, weil du "einfach" nur tanzt. Wer gehen kann, kann tanzen! Sogar wenn du auf dem Hocker sitzt, weil dein Fuß weh tut, kannst du tanzen. Oder wenn du auf dem Boden liegst, kannst du tanzen.

 

Im freien Tanz bringst du das in Bewegung, was dich gerade bewegt. Das kann der Ärger sein, der in dir grummelt oder die Angst, die dich enger macht oder die Trauer, die dir die Kehle zu schnürt oder die Aufregung, die dich zappelig macht. Das kann und darf auch schräg, hässlich oder blöd aussehen. Und es fühlt sich mittendrin auch mal doof an. Der Trick ist, immer in Bewegung zu bleiben, damit sich "das Doofe" oder was auch immer, weiter bewegen kann. 

Was ist, wenn ich Einschränkungen habe? Wie fit muss ich sein?

Mit körperlichen Einschränkungen kannst du kommen, wenn tanzen an sich ungefährlich für dich ist. Du kannst dir einen Hocker zum Hinsetzen bereit stellen oder den Boden nutzen, wenn es dir auf den Füßen zu viel wird. Achtsam mit dir selbst und deinen (Belastungs) Grenzen zu sein, ist etwas ganz wesentliches bei dieser Arbeit. Es geht auch darum, zu lernen, die Grenze zu spüren UND entsprechend zu handeln. UND in Bewegung zu bleiben, denn die Bewegung darf auch kleiner und langsamer sein.

Das beantwortet auch gleich die Frage nach der Fitness. Es ist egal, wie fit oder schlapp du bist. Nachher fühlst du dich auf jeden Fall besser!

Welche Musik gibt es?

Ich nutze Musik aus aller Welt von Pop und Rock bis hin zu Klassik, New Age und World Music. Die Musik soll deinen Tanz bestenfalls unterstützen, dich locken, inspirieren, deinen Ausdruck anregen, dich berühren. Sie will dich bewegen! Allerdings ohne dich einzuengen oder dir vorzuschreiben, wie du dich zu bewegen hast. Wenn dein innerer Rhythmus langsamer ist als die schnelle Musik oder umgekehrt, dann folge DEINEM inneren Rhythmus. 

Natürlich freue ich mich, wenn dir die Musik gefällt. Wenn nicht, ist das auch okay. Hauptsache, du bleibst auch dann in Bewegung. Du kannst dann z. B. ausdrücken, wie blöd die Musik gerade ist . Manchmal spiele ich ganz bewusst "doofe" Musik, um dich zu neuen Bewegungen zu inspirieren. 

Kommen da auch Männer?

Ja, zum Glück! Es kommen deutlich mehr Frauen UND es kommen auch Männer. In der Abendgruppe sind es meistens 2 von 10 Personen. Bei den Tanzabenden kommt es vor, dass die Frauen unter sich sind und es waren auch schon 4 Männer auf einmal da. Ich freue mich über jeden Mann, der sich auf diese Tanzfläche bewegt! Unsere Welt braucht tanzende Frauen UND tanzende Männer!

Wie alt sind die Leute denn so?

Wie du bei den Feedbacks sehen kannst, sind die meisten in den 50er Jahren. Die Altersmischung bei den Feedbacks ist tatsächlich ziemlich repräsentativ. Es gibt einige junge Anfang 30, manchmal sogar unter 30 und einige über 60 und über 70 Jahre. Die meisten sind Ende 40 bis Ende 50. Ich finde diese Mischung großartig. Es ist wirklich nie zu früh und nie zu spät zum Tanzen!!! Und die Energie, die du gewinnst, ist garantiert verjüngend.

Was muss ich mitbringen / anziehen?

Ich empfehle bequeme Kleidung, in der du dich bewegen magst. Gerne in Schichten zum An - und Ausziehen, weil du in den unterschiedlichen Phasen erst schwitzt und dir dann wieder kühl werden kann.

Die meisten tanzen barfuß. Du kannst auch Socken oder Tanzschuhe anziehen.

Bring dir Wasser mit und evtl. einen Snack für danach, falls du leicht unterzuckerst. 

Und Neugier und Bewegungslust und Experimentierfreude und Ausprobiermut.

Muss ich in Kontakt gehen / mich berühren lassen?

Nein. Manchmal leite ich beim Warm Up Übungen an, bei denen sich 2 Personen gegenseitig berühren (Rücken abklopfen, ausstreichen und ähnliches). Während des Tanzens fordere ich immer mal wieder für kurze Sequenzen auf sich eine/n Partner/in zu suchen. Wir sind soziale Wesen und ob und wie wir in Kontakt gehen hat einen großen Einfluss auf unser Befinden und unser Sein und unser Miteinander in der Welt. Der Tanzboden ist eine wunderbare Gelegenheit für "da draussen" zu üben und auszuprobieren,

wie viel oder wie wenig Kontakt ich wagen möchte oder mir gut tut.

Ich denke mir also etwas dabei, wenn ich Kontaktübungen anrege. Und egal, was ich anleite,

DU HAST DIE WAHL! Du allein entscheidest, ob du eine Übung mitmachst!


Ich habe hier die Fragen beantwortet, die mir oft gestellt werden. Mir ist es wichtig, dass du eine gute Orientierung hast. Wenn deine Frage nicht dabei ist, dann frag mich!